Zitat

„[...] im Grunde haben sie [Anmerk.: Amerikanische Besatzungsmacht] mit diesem Studentenhaus doch Ihrer eigensten Sache geholfen: der Erziehung einer akademischen Jugend, die sich nicht bloß wissenschaftliche Verfahrensweisen aneignet, sondern die zugleich den Umgang mit Menschen anderer Nationen, Religionen und Rassen, freiwillige Hingabe an soziale, künstlerische, sportliche Tätigkeiten, Liebe zum Denken und Forschen, zum Diskutieren, zur kreativen Muße, kurz die den Geist der realen und tätigen Demokratie praktiziert.“ PROF. DR. PHIL. MAX HORKHEIMER, 1953 - Auszug Einweihungsrede Studierendenhaus Goethe Universität Frankfurt am Main

Ort der Performance

Seit das Frankfurter Studierendenhaus vor 129 Semestern den Studierenden

zur Selbstorganisation überlassen wurde, hat es sich zu einem

Experimentierfeld für verschiedene Formen von Demokratie entwickelt. Schon zu seiner Einweihung beschwor der damalige Rektor Max Horkheimer

den „Geist der Demokratie“, den man durch diesen bundesweit einmaligen Akt unter den Studierenden initiieren wollte. Tatsächlich wurde im Studieren- denhaus nicht selten Revolte riskiert. Seine Geschichte legte Spuren zum Beginn der Frauenbewegung und den Anfängen der Grünen bis hin

zu Alternativer Ökonomie, neuen Theaterformen und Zeitungs- projekten.

 

profikollektion sucht nach den möglichen Zukünften in der Vergangenheit.

Worum geht es

Horkheimers Geist ist eine performative Audioinstallation in den Räumen des Studierenden-hauses. Interviews mit Zeitzeugen verschiedener Generationen, Recherche an historischem Material und an Diskursen um wichtige Ereignisse öffnen eine subjektive Perspektive auf die Geschichte des Hauses. Die Zuschauer*innen reisen durch Jahrzehnte, Geschichten und Räume – in verschiedenen Situationen auf der Suche nach kommender Demokratie.


16/17/18. März 2018

In kleinen Gruppen geht die Tour durch das Studierendenhaus (Start alle 30 Minuten). Dauer ca. 90 Minuten.

Fr. + Sa., 16. + 17. März

Beginn zwischen 18 und 21 Uhr

Sonntag, 18. März

Beginn zwischen 16 und 18 Uhr

 

Wer spontan kommen möchte: Es findet sich bestimmt ein Platz, es kann aber eine kurze Wartezeit bedeuten.
Oder mit der Anmeldung eine Tour sichern:


 

 



Wer

von & mit:

Marc Behrens, Caroline Brandão, Jan Deck, Michaela Filla-Raquin, Katja Kämmerer, Tim Schuster, Ines Wuttke

O-Töne: Ruba Alkudsi, Harry Bauer, Christian Beckmann, Cristina Bonell García, Karlheinz Braun, Alex Demirović, Michael Hinz, Thomas Jahn, Iris Kus, Daniel Loick, Inken Martin, Arijana Neumann, Patrick Primavesi, Malte Rauch, Bianca Riemann, Norbert Saßmannshausen, Yannic Welle

mehr zum Team Siehe hier

 

 

In Kooperation mit AStA der Goethe-Universität & Offenes Haus der Kulturen OHdK

 

Gefördert mit Mitteln des Kulturamtes Frankfurt am Main & des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und dem OHdK.