FRANKFURT AM MAIN, Herbst 2021

ongoing

Audiowalk von profikollektion

Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen 03. bis 17. Oktober

 

 

 

 

 

 

1911 gründete Arthur Hellmer mit Max Reimann das Neue Theater Frankfurt. Es entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater Frankfurts, indem es Avantgarde und Kommerz verband. Den Nationalsozialisten war der jüdische Intendant Hellmer ein Dorn im Auge, sie bekämpften ihn, bis sie ihn vertreiben konnten und sein Theater von den städtischen Bühnen übernommen wurde. Der Audiowalk erzählt die Geschichte eines mutigen Theatermachers in Frankfurt und fragt nach der Bedrohung von kulturellen und jüdischen Orten in unserer Zeit.

 


            Jüdische Kulturwochen2021

 

VON & MIT

Sprecher*innen: Cornelia Niemann, Verena Specht-Ronique / Audio Sound & Komposition: Louisa Beck, / Dramaturgie: Marie Schwesinger / Text, Künstl. Ltg.: Jan Deck / Szenografie, Künstl. Ltg.: Katja Kämmerer

 


INTERVIEWPARTNER*INNEN

  • Birgit Peter: Archivarin des Instituts für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Universität Wien, mit den Forschungsschwerpunkten vergessene, verdrängte Theatergeschichte, NS-Theaterwissenschaft und Zirkus, Varieté, Revue.
  • Peter Laudenbach: Theaterwissenschaftler und Autor  - unter anderem beobachtet und sammelt er aktuelle  Fälle in denen Theater (Orte und Macher*innen) von Rechts Bedroht werden, Autor beim Magazin brand eins, Berliner Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung und schreibt unter anderem für das Dresden Magazin, den Berliner tip und die taz.
  • Daniela Lewin: Leiterin der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
  • Marc Grünbaum: Dezernent für Kultur, JVHS, die frühkindliche Erziehung sowie die Jüdische Gemeinde Bad Homburg bei der Jüdischen Gemeinde Frankfurt

 

Fotos: Nina Sieber


Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Recherche wurde gefördert mit Mitteln des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

 

Mit Unterstützung vom Verband der Chemischen Industrie e.V.