Profi Kollektion control.remote.
Foto: K. Kämmerer

'control. remote.'

2009

 

"Du, dein Körper und die Maschine: Eine binäre ménage à trois, ein Amalgam aus Tech-Prothesen und Projektionen in den Cyberraum. Wer programmiert wen – und gibt’s ein drittes Rad am Wagen.


Zwei Performerinnen im Technologie-Geflecht. Zwei Performerinnen versuchen das Kabelgestrüpp ihrer technologischen Verschaltungen und Schnittstellen zu entwirren. Microsl@aves oder ©yborgbodies, das ist hier die Frage - Wohin wird die Reise gehen, wenn alles und jeder schon drin ist, im digitalen und kapitalen Netz. Ein Abend zwischen Automaten, Schwitzflecken, kybernetischen Sounds und angewandter Informationstheorie - im Wettstreit von Zufall und Programmierung."

 

Jan Deck und Katja Kämmerer entwickelten das Projekt zusammen mit den Performerinnen Vivien van Deventer, Isabelle Drexler und dem Theaterwissenschaftler Steffen Popp, der Musiker und Komponist Falk Hübner lieferte das Soundprogramm.

 

Das Projekt wurde gefördert mit den Mitteln der Stadt Frankfurt/Main – Dezernat für Kultur und Wissenschaft und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Presse:


"Es entsteht eine frostcoole Atmosphäre in der Performance, in der Projektionen zerhackt werden, jede Sprache durch Mikrofone gefiltert wird und schließlich die begleitenden Auftritte aus Fleisch und Blut digitalisiert erscheinen. Hier sehen die Augen wie Sensoren und schaffen keinen Kontakt. Hier bringt sich jeder ein in den unsichtbaren Dauertest mit undurchschaubaren Punktesystemen. Im perfekt von Emotionen gesäuberten Raum wird spürbar, was wir gewinnen, wenn unsere Bedürfnisse allein von den dafür zuständigen Spezialisten bedient werden."
FAZ,  23.04.2009

 

"Im Menschen, seinem Körper und der Maschine sehen sie eine ‚binäre ménage à trois‘, ein Amalgam aus technischen Prothesen, die den Körper in den virtuellen Raum hinein erweitern und projizieren….Kämmerer und Deck wollen dieser Beziehung und Überlagerung auf die Spur kommen, der Verflechtung von Automaten, Schweiß und angewandter Informationstheorie."
Journal Frankfurt